Das Goldkartell tritt den Rückzug an

06.10.2016  |  Lars Schall
 

Im aktuellen Interview für Matterhorn Asset Management analysieren die GATA-Gründer Bill Murphy und Chris Powell die Risiken des monetären Systems und kommentieren die Änderungen, die es in Bezug auf die Teilnahmebedingungen und die Prozeduren beim Londoner Goldpreis-Fixing gab, sowie die Liquiditätsprobleme des Marktes und die schwierige Beziehung zwischen Papierkontrakten (Futures) und den physischen Edelmetallen. Zudem erklären sie auch, warum die Mainstreammedien den häufigsten Eingriff der Zentralbanken in den Goldmarkt geflissentlich ignorieren.


Lars Schall: Willkommen zu unserem neuen Interview, meine Damen und Herren. Ich bin jetzt mit Chris Powell und Bill Murphy vom Gold Anti-Trust Action Committee (GATA) in den Vereinigten Staaten verbunden. Die erste Frage geht an Sie, Bill. Warum hat sich der Goldpreis 2016 bislang so gut entwickelt?

Bill Murphy: Ich denke vielen Leuten - vielen wirklich reichen Leuten - ist bewusst geworden, was auf geld- und finanzpolitischer Ebene auf der Welt wirklich vor sich geht. Ich meine damit die Absenkung der Zinssätze und die wachsenden Schulden rund um den Globus. Es wird immer offensichtlicher, dass es eine Reihe von sehr ernsten Problemen gibt. Im Mainstream glaubten viele, dass der Goldpreis auf 1.000 $ sinken würde, doch dazu ist es nie gekommen, denn am Markt macht sich auf einmal eine gestiegene Nachfrage nach Goldinvestitionen bemerkbar und auch die Chinesen kaufen natürlich haufenweise Gold, was wir später gern noch diskutieren können. Plötzlich verselbstständigt sich der Trend und der Goldkurs will höher und höher steigen.


Lars Schall: Chris, Sie verfolgen die Publikationen und Analysen im Goldsektor ja sehr genau. Koos Jansen hat in einem Essay darauf hingewiesen, dass der Internationale Währungsfonds Gold als den einzigen finanziellen Vermögenswert ohne Gegenparteirisiko bezeichnet hat. Ist das im Kontext des gerade Gesagten ebenfalls interessant?

Chris Powell: Wenn jeden Tag die Gefahr von Bankenzusammenbrüchen und Bail-ins besteht, und wenn die Zentralbanken danach streben ihre Währungen abzuwerten, werden die Menschen mit Sicherheit erkennen, dass eine Währung ohne Gegenparteirisiko von Tag zu Tag mehr Vorteile birgt. Ich bin überzeugt, dass das einer der Gründe ist, warum die Anleger mehr Gold kaufen. Allerdings können wir zu keinem Zeitpunkt wirklich wissen, warum der Goldpreis steigt oder fällt, solange wir nicht wissen, was genau die Zentralbanken am Goldmarkt tun, denn diese sind die einflussreichsten Marktteilnehmer.

Alexandre Gautier, der Direktor der Abteilung für Offenmarktgeschäfte der Banque de France, sagte gegenüber der London Bullion Market Association (LBMA) vor drei Jahren, dass seine Bank "fast täglich" auf eigene Rechnung und im Auftrag anderer Zentralbanken Gold handelt. Aus den Jahresberichten der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich wissen wir, dass die BIZ für ihre Kunden, d. h. für verschiedene Zentralbanken, ebenfalls ständig Gold und Goldderivate handelt. 

Solange wir also nicht wissen, welchen Umfang diese Transaktionen haben und welche Ziele damit verfolgt werden, können wir die Preisbewegungen von Gold nur zum Teil verstehen. Wir mögen erkennen, dass es für durchschnittliche Investoren und Institutionen mehr makroökonomische Gründe gibt, Gold zu besitzen, doch das allein reicht als Erklärung vermutlich nicht aus, da die Politik der Zentralbanken ebenfalls starken Einfluss auf den Goldpreis hat.


Lars Schall: Ich verstehe. Wenn wir uns jedoch auf die Dynamik von Angebot und Nachfrage beschränken, die klassischen Gründe für steigende oder fallende Preise, können wir dann feststellen, dass die Nachfrage nach Gold viel höher ist als das Angebot, Bill?

Bill Murphy: Wie Chris schon gesagt hat - der Schlüsselfaktor ist hier, wie viel Gold die Zentralbanken am Markt verkaufen. Das ist der Punkt, an dem GATA vor Jahren angefangen hat. Wir wollten verstehen, was sie tun, um das physische Angebot am Goldmarkt bereitzustellen. In den letzten Jahren konnten sie genügend Gold verkaufen, um den Druck auf die Preise aufrechtzuerhalten. Sehen Sie sich die chinesische Goldnachfrage an - noch vor ein oder zwei Jahren schien sie kaum von Bedeutung zu sein, denn ihr wurde einfach jegliches Angebot entgegengesetzt, das sich irgendwo auftreiben ließ, um es auf den Markt zu werfen.

Ich bin jedoch auch der Meinung, dass einige große Probleme mittlerweile wirklich offensichtlich werden, und dass die wohlhabendsten Investoren der Welt deswegen Gold besitzen wollen. Dazu zählen natürlich auch immer mehr Chinesen. Es fragen heute also viele Menschen Gold nach, die in der Vergangenheit nicht besonders viel damit am Hut hatten, jetzt aber in das Edelmetall investieren wollen und auch keinen Hehl daraus machen. 

Ich denke, die Gründe für einen Anstieg der Gold- und Silberpreis sind wirklich so klar ersichtlich, dass sich der Trend verselbstständigt. Wie gesagt, die extrem niedrigen Zinsen sind ein Hauptfaktor und es stellt sich natürlich die Frage, wohin die Erschaffung all der neuen Schulden noch führen soll. Ich schätze, das Big Money ist zu dem Schluss gelangt, dass all das eine ganze Reihe von Problemen mit sich bringen wird, und dass Gold, zusammen mit Silber, vor diesem Hintergrund das verlässlichste Investment ist.


Lars Schall: In Bezug auf Silber sind Sie ebenfalls sehr zuversichtlich. Wie kommt das?

Bill Murphy: Das ist eine lange Geschichte, aber ich weiß, dass wir nicht viel Zeit haben. David Morgan und Eric Sprott, die in Bezug auf Angebot und Nachfrage am besten informierten Experten die ich kenne, konnten nicht herausfinden, wo das Angebot herkommt, mit dessen Hilfe die Preise so niedrig gehalten werden. Der Silberpreis ist mit weniger als 20 $ je Unze lächerlich tief. Ich vermute, dass das zu einer Situation geführt hat, in der JP Morgan und der Rest der Shortseller des Goldkartells alles in ihrer Macht Stehende tun, um Silber zu finden, das sie am Markt anbieten können, und dass dieses Angebot nun langsam versiegt. 

Die Entwicklung des Silberkurses zu Jahresbeginn war äußerst vielsagend - das war alles ziemlich ungeschickt. Ich kann jetzt nicht auf alle Details eingehen, aber an einem Tag im Januar notierte Silber vor der täglichen Festlegung des Referenzpreises zum Beispiel bei rund 14 $. Dann fiel der Kurs während des Preisfixings unerklärlicherweise auf 13,58 $ und stieg anschließend sofort wieder auf mehr als 14 $. Die Preisentwicklung verlief sehr sprunghaft.

Zudem ist das Open Interest förmlich explodiert und lag etwa 15% unter dem alten Rekordwert. Einige schlaue Großinvestoren verstehen das und kaufen in aller Stille die Terminkontrakte und das physische Angebot auf. Seitdem uns dies aufgefallen ist, ist der Preis praktisch von 15 $ auf 20,50 $ gestiegen. Jetzt versucht er wieder die 20-$-Marke zu erreichen. Ich denke, wenn der Kurs auf über 21 $ klettert, wird das bedeuten, dass JP Morgan die Kontrolle verloren hat. Wenn ich richtig liege - und das werden wir bald herausfinden - wird der Aufwärtstrend am Silbermarkt anschließend äußerst volatil verlaufen und ein Großteil der Kursbewegungen und -gewinne wird völlig beispiellos sein.

Ich rechne damit, dass es am Silbermarkt äußerst spannend wird, denn Silber ist praktisch das Kryptonit des Goldkartells, wie James McShirley einmal gesagt hat, der schon auf unseren Konferenzen gesprochen hat und sich mit Termingeschäften bestens auskennt. Man könnte Silber auch als Achillesferse des Goldkartells bezeichnen. Wenn sie die Kontrolle darüber verlieren und ihnen das Silber ausgeht, wird das auch das allmähliche Ende der Goldpreismanipulationen einleiten. Diese werden vielleicht nicht ganz aufhören, aber das Kartell wird sich deutlich zurückziehen müssen, und dann werden wir am Gold- und Silbermarkt eine Preisexplosion erleben.


Lars Schall: Denken Sie, dass Silber das Potential hat sich besser zu entwickeln als Gold?

Bill Murphy: Ja. Das Gold/Silber-Verhältnis liegt bei etwa 67:1 und es gibt keinen Grund, warum es nicht wieder bis auf 20 oder 30 fallen könnte. Außerdem musste JP Morgen vielleicht das gesamte physische Silberangebot auf den Markt werfen, um den Preis so lange so niedrig zu halten. Wenn das nicht mehr möglich ist, wird der Kurs wirklich in die andere Richtung ausbrechen, um die Manipulation der letzten Jahre zu kompensieren. Das Kursverhalten ähnelt ein bisschen Newtons Gesetz - auf jede Aktion folgt eine entsprechende, entgegengesetzte Reaktion.


Lars Schall: Chris, wie ich vorhin bereits erwähnt hatte, verfolgen Sie die wissenschaftlichen Publikationen über den Goldmarkt sehr aufmerksam. Kürzlich wurde ein Paper veröffentlicht, das GATA recht gibt. Erzählen Sie uns doch bitte ein bisschen mehr darüber.

Chris Powell: An der University of Western Australia gibt es einen Professor für Buchhaltung und Finanzen namens Dirk Baur, der in diesem Jahr eine Abhandlung über die Manipulation des Goldmarktes neu überarbeitet hat. Ich glaube ursprünglich stammt das Paper aus dem letzten Jahr. In der Neufassung hat er auch die Gold-Swaps und das Leasing von Gold durch die Zentralbanken in den letzten Jahren mit einbezogen und ist zu dem Schluss gekommen, dass diese Gold-Swaps und das Gold-Leasing nun die wichtigsten Mechanismen sind, mit denen die Zentralbanken den Goldmarkt manipulieren und den Goldpreis niedrig halten. 

Ich sehe darin eine Bestätigung der Arbeit von GATA und der Annahme, dass der Goldpreis mit Hilfe von Swaps und Leasingvereinbarungen manipuliert wird, wie wir das schon seit Langem dokumentieren. Ich erwarte nicht, dass die Mainstream-Finanzmedien diese Studie oder jede andere Tatsache, die den Zentralbanken Unannehmlichkeiten bereiten könnte, aufgreifen werden, aber der Autor ist in Australien ein anerkannter Akademiker und wir können die Arbeit von GATA nun mit wissenschaftlichen Belegen stützen.


Lars Schall: Sie sagen, dass die Mainstream-Finanzmedien Schwierigkeiten haben, über die Bemühungen der Zentralbanken zur Manipulation der Goldpreise zu berichten. Gilt das auch für private Geschäftsbanken wie die Deutsche Bank?

Chris Powell: Nicht im gleichen Maße. Über die normalen Geschäftsbanken kann auch kritisch berichtet werden, insbesondere, wenn sie von den staatlichen Aufsichtsbehörden aufgrund von Fehlverhalten mit Geldstrafen belegt werden oder wenn sie sich in einem Rechtsstreit mit Investoren befinden. Gegen die Deutsche Bank wurde in den USA bekanntermaßen eine Sammelklage wegen Manipulation am Gold- und Silbermarkt vorgebracht und die Bank hat die Preisbeeinflussung in Absprache mit den anderen Angeklagten offenbar zugegeben und sich bereit erklärt, mit der Staatsanwaltschaft zu kooperieren. 

Diese Informationen stammen nicht von der Deutschen Bank selbst, sondern vom Anwalt der Klägerpartei, aber die Bank hat dem nicht widersprochen, daher bin ich sicher, dass die Aussagen zumindest teilweise wahr sind. Die Frage ist, ob die Untersuchung der Sammelklage vom Gericht jemals vollständig zugelassen wird und ob es zu Verhandlungen kommt. Das wissen wir wirklich nicht. Der Prozess könnte sich jedenfalls noch lange hinziehen.


Lars Schall: Am Londoner Goldmarkt gibt es unterdessen einige Veränderungen. Bill, sind das Veränderungen, an die Sie glauben können?

Bill Murphy: Was hat das alles schon zu bedeuten? Es geht letztlich immer darum, etwas zu verschleiern. Der Kern der Sache wird dabei nie angetastet. Wir haben vorhin schon darüber gesprochen, dass es in der Presse keine freie Berichterstattung über das gibt, was sich wirklich am Goldmarkt abspielt. Ich denke, das Verhalten der Rothschild-Familie ist beispielhaft für die Geschichte des Londoner Goldmarktes. 

Die Rothschilds waren jahrhundertelang ins Gold- und Goldpreisgeschäft involviert, doch 2004 sind sie ausgestiegen, weil sie es vorhergesehen haben. Sie denken in großen Zusammenhängen. Sie wissen, dass der Londoner Goldmarkt in Zukunft praktisch zusammenbrechen wird. Das wird ein riesiges Fiasko und in Bezug auf die nicht eindeutig zugewiesenen Goldbestände usw. gibt es allerhand ungeklärte Fragen. Es ist bloß eine Frage der Zeit. JP Morgan, die HSBC, Goldman Sachs - die gehören alle zur gleichen Sippschaft.

 

Lars Schall: Würden Sie also sagen, dass der Rückzug von N. M. Rothschild aus dem Goldpreis-Fixing zeigt, dass es sich um schlaue Leute handelt?

Bill Murphy: Auf jeden Fall. Sie haben ihren Ruf nicht ohne Grund und sie wissen, was da in Zukunft auf uns zukommt. Wir haben schon vor Jahren darüber diskutiert und jetzt wird es wirklich ungemütlich. Das ist bisher nur der Anfang.


Lars Schall: Sie haben darauf hingewiesen, dass China große Mengen Gold kauft. Was können Sie darüber sagen? Ich denke, Sie beobachten diese Entwicklung besonders aufmerksam.

Bill Murphy: In meinem Bericht an unsere Quellen haben wir bereits zu Beginn dieses Jahrzehnts über die chinesischen Goldkäufe geschrieben, fünf Jahre bevor dies im Goldsektor allgemein bekannt wurde. Wir berichteten, dass China aus verschiedenen Quellen kauft und dann meldete das Land plötzlich, dass es seine Reserven um 500 Tonnen aufgestockt hat. Die Chinesen hatten schon seit Längerem Gold zugekauft. Niemand weiß genau, wie viel Gold sie wirklich besitzen, aber sie wissen ebenfalls, was auf uns zukommt und haben sich darauf vorbereitet. 

Natürlich denken sie in größeren Zeitabschnitten als wir das hier im Westen tun. Die tatsächliche Höhe der chinesischen Goldbestände wird erstaunlich sein, wenn sie eines Tages bekanntgegeben wird. Wir wissen, dass das Land mittlerweile zum größten Produzenten avanciert ist und wenn Gold wieder zum Grundpfeiler des Währungssystems wird, oder auch schon, wenn es an Bedeutung gewinnt, weil die anderen Währungen in Schwierigkeiten stecken, wird China den größten Vorteil haben.


Lars Schall: Nun, Sie sagen, dass Gold eines Tages wieder eine zentrale Rolle spielen wird. Befürwortet GATA die Einführung eines Goldstandards, Chris?

Chris Powell: Nein. Wir vertreten die Position, dass sich die Zentralbanken völlig aus dem Goldmarkt heraushalten sollten. Wir wollen, dass jeder Goldhandel durch die Notenbanken vollkommen transparent ist. Das Problem dabei ist natürlich, dass die Welt sich sehr schnell wieder auf Gold zurückbesinnen würde, wenn sich die Zentralbanken aus dem Handel zurückziehen würden und das Edelmetall wieder frei handelbar wäre. 

Wenn die Goldpreise nicht länger von den Regierungen nach unten gedrückt werden, wird Gold schon bald wieder als überlegene Währung betrachtet werden. Ich denke, es würde sich automatisch eine Art Goldstandard einstellen, sobald sich die Notenbanken aus dem Handel zurückziehen und aufhören, den Preis zu manipulieren, denn dann wird der Kurs sehr deutlich steigen und die Welt wird von ganz allein zum Gold zurückkehren.


Lars Schall: Das heißt für die Existenz eines praktischen Goldstandards ist ein institutionalisierter Goldstandard gar nicht notwendig?

Chris Powell: Ich denke einfach, die Regierung sollte sich vom Goldmarkt fernhalten.


Lars Schall: Gut, kommen wir zur letzten Frage für Sie beide. Stehen dem Goldsektor seine besten Tage erst noch bevor?

Chris Powell: Nun, die Menschheitsgeschichte wird auch als "Aufstieg des Menschen" bezeichnet. Wenn Sie wie GATA an freie und transparente Märkte, die Einschränkung und Rechenschaftspflicht der Regierungsgewalt, Demokratie und persönliche Freiheit glauben, dann wird Gold beim Erreichen dieser Ziele eine große Rolle spielen. Wir werden zur Freiheit und zur Transparenz an den Märkten zurückkehren und die Menschen werden die Wahl haben, welche Währung sie verwenden. 

Ich denke, sie werden zu Gold zurückkehren, wenn die von den Regierungen herausgegebenen Währungen schlecht verwaltet werden. Ja, die besten Tage im Goldsektor liegen noch vor uns, genau wie die besten Tage für die Freiheit und einen demokratischen, rechenschaftspflichtigen Staat. Ich möchte selbst jetzt noch an den Aufstieg des Menschen glauben.

Andererseits hat George Orwell in seinem Buch "1984" geschrieben, dass man sich einfach ein menschliches Gesicht vorstellen soll, das immer wieder von einem schweren Stiefel getreten wird, wenn man wissen will, was die Zukunft bereithält. Das ist also eine etwas andere Sichtweise. Ich weiß wirklich nicht, welche Zukunft wir am Ende erleben werden. Aber ich weiß, für welches Szenario wir arbeiten.


Lars Schall: Okay, Bill, was sehen Sie in Ihrer Kristallkugel?

Bill Murphy: Nun, GATA ist natürlich der Ansicht, dass der Goldpreis durch das Goldkartell, durch die Zentralbanken usw., auf ein unnatürlich niedriges Niveau gedrückt wird, und dass dieses Kartell nun aufgrund des physischen Angebots nach und nach die Kontrolle verliert. Das Ganze wird langsam zum Pulverfass, und wenn es eines Tages in die Luft fliegt, wird das der schlimmste Albtraum des Establishments und des Goldkartells sein. Gold ist eine Art Thermometer, das den Zustand der Finanzwelt anzeigt, und es wird enorm steigen. 

Denken Sie nur an die Überschriften! Für die Märkte, die Wirtschaft, die Banker, die Politiker usw. sind es immer schlechte Neuigkeiten, wenn der Goldpreis steigt, daher wollen sie ihn niedrig halten. Aber genau aus diesem Grund, weil der Kurs so stark manipuliert war, wird er meiner Ansicht nach eines Tages explodieren. Es sind immer wieder hohe Kursziele im Gespräch, 3.000 $, 5.000 $, 10.000 $ - und die werden auch kommen. Für den Großteil der Investoren wird das sicher eine Überraschung, aber die Leute, die jetzt schon kaufen - das Big Money, von dem wir vorhin gesprochen haben - wissen wahrscheinlich genau, was auf uns zukommt und sie nutzen die Kaufgelegenheit, bevor die Öffentlichkeit es ebenfalls herausfindet.


© Lars Schall

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